Von Helikoptereltern, Coolness und Zersiedelung

In der Schweiz leben die Kinder und Jugendlichen immer weiter weg von den Orten, wo sie zur Schule gehen oder ihre Freizeit verbringen. Das ist gut für den öffentlichen Verkehr und schlecht fürs Velo. Es bedeutet aber nicht immer, dass sich Jugendliche weniger ökologisch fortbewegen.

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Ivo Mijnssen
Schwerpunkt, 16.11.2015

Dass Kinder heute weniger aufs Velo steigen als noch vor zwanzig Jahren, ist eine Folge des Trends zur Zersiedelung, der Segmentierung von Wohn-, Ausbildungs- und Freizeiträumen. Aber es ist auch eine gesellschaftliche Entwicklung. Der ÖV gilt als cool, und für Eltern, die ihre Kinder zur Schule chauffieren, ist die Fahrt im Auto Zeit, die sie sonst nicht mit ihnen verbringen könnten

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