Der Eröffnungsevent machte den Weg frei für die rund 52'000 angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer, welche im Juni mit dem Velo zur Arbeit unterwegs waren und auf diese Weise mit Erfolg und Spass Bewegung in ihren Alltag integrierten. An der diesjährigen «bike to work»-Aktion nahmen 1350 Betriebe teil, darunter auch sieben der zehn grössten Arbeitgeber der Schweiz. Die Gesamtstrecke, die alle Teilnehmenden im Juni zusammen zurückgelegt haben, ist beeindruckend und entspricht rund 153 Erdumrundungen: über sechs Millionen gefahrene Velokilometer. Mit dem Verzicht aufs Auto konnten fast 480'000 Liter Benzin und 1200 Tonnen CO2 eingespart werden, was einem Betrag von über 800'000 Franken entspricht.
Gewinn für alle
Wer mindestens an der Hälfte aller Arbeitstage mit dem Velo zur Arbeit fuhr, nahm an der Verlosung teil. Als Preise winkten unter anderem Ballonflüge, Wellnesswochen, eine Reise nach Hamburg und Velos. Für ihre eigene Gesundheit punkteten alle Teilnehmenden, denn schon 30 Minuten Bewegung pro Tag reichen laut WHO aus, um die eigene Fitness und Leistungsfähigkeit wesentlich zu steigern. Nicht zuletzt verhindert Bewegung Krankheiten. Die Betriebe gewannen dadurch auch dieses Jahr wieder motivierte und gesundheitsbewusste Mitarbeitende und ein positives Image als Arbeitgeber.
In einigen Betrieben hatte «bike to work» auch direkte Auswirkungen. So erhöhte die UBS in einigen ihrer Filialen die Anzahl an vorhandenen Veloabstellplätzen markant.
Eine der Koordinatorinnen aus einem Betrieb berichtet: «Was mich besonders freut: Eine Teamkollegin, die etwas weiter weg wohnt, sportlich ist, bis anhin jedoch nicht mit dem Velo zur Arbeit kam, ist von den Vorteilen der Velofahrt ‹domicile–travail–domicile› dank der Aktion überzeugt worden und hat gesagt, dass sie, jedenfalls während der wärmeren Monate, nun so oft wie möglich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren will. Ziel erreicht!»







