Auf der Fahrt durch die Berner Altstadt und rund ums Bundeshaus waren die Parlamentarierinnen und Parlamentarier in guter Gesellschaft. Sven Montgomery, Ex-Radprofi und SRF-Kommentator, begleitete sie auf der Velorunde. Laut Pro Velo Schweiz setzten die Volksvertreter ein Zeichen für das Velo und bekannten sich zur Wirkung des Radfahrens im Alltag.
Die Initiative zur Mittagsrunde per Fahrrad kam von den Nationalräten Jean-François Steiert (SP) und Roland Fischer (GLP). «Die Grundidee hinter der Parlamentarierrundfahrt ist es, symbolisch die Unterstützung von Parlamentarierinnen und Parlamentariern aller Parteien für die Förderung des Velos zu illustrieren. Es geht dabei um ‹bike to work› als Förderungsaktion, aber auch um das Velo als solches, das in der Schweiz nach wie vor eine zu schwache Stellung hat», erklärt Jean-François Steiert gegenüber Velojournal. An der Rundfahrt sassen mit 17 Personen Vertreterinnen und Vertreter fast aller Regierungsparteien auf dem Velosattel. Die Stimmung sei sehr gut gewesen, sagt Steiert. Nach fünf Stunden Session im Bundeshaus sei es immer gut, sich etwas zu entspannen. «Und auch Petrus war als ‹Bike to work›-Supporter dabei, sodass wir die Berner Altstadt bei bestem Wetter durchfahren konnten.»
Persönlich pendelt der Pro-Velo-Schweiz-Präsident während der Sessionen von seinem Wohnort Freiburg mit dem Zug nach Bern. «In Bern leihe ich mir aber regelmässig Fahrräder der Velostation aus, um möglichst rasch von einem Sitzungsort zum anderen zu gelangen», sagt Jean-François Steiert.
Wie er werden im Juni rund 50'000 Beschäftigte von über 1600 Betrieben in der ganzen Schweiz ihren Arbeitsweg per Velo zurücklegen. Die Aktion «bike to work» will in diesem Jahr mit dem Slogan «Im Fahrtwind zur Arbeit – mit Rückenwind durch den Arbeitstag» Freude an einem bewegten Arbeitstag vermitteln und den Gesundheitsnutzen aufzeigen.
Wer sich weiterbildet, fährt sicherer
Mit der Kampagne Besserfahrer.ch will der Schweizerische Verkehrssicherheitsrat (VSR) FahrerInnen jeden Alters dazu motivieren, regelmässig Fahrsicherheitskurse zu besuchen. Laut dem VSR könnten viele Unfälle verhindert werden, wenn die Verkehrsteilnehmenden ihr Fahrzeug besser beherrschten. Das gelte für Auto, Lastwagen, Motorrad, aber auch für Velo und E-Bikes. E-Bike-BenutzerInnen sind im Strassenverkehr laut VSR-Geschäftsführer Stefan Ingold besonders gefährdet. Die Geschwindigkeit auf dem E-Bike werde grundsätzlich unterschätzt. Elektrovelos stünden deshalb im ersten Kampagnenjahr im Fokus.
www.besserfahrer.ch







