Im eisigen Gegenwind

Der Radquersport ist fast komplett in der Anonymität versunken. Was ist aus der Velodisziplin geworden, in der Schweizer früher auf Weltniveau mitgefahren sind? Velojournal war am Radquer in Wetzikon dabei und erkundigte sich über die Entwicklung hinter den Kulissen.

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Pascal Meisser (Text), Werner Jacobs (Fotos)
Sport, 29.01.2010

Christian Heule dominierte in Wetzikon und wird voraussichtlich noch eine Saison lang weiterfahren. Doch hinter ihm ist die Lücke gross. Mit Simon Zahner stünde ein Athlet, der das Erbe Heules übernehmen könnte. Doch seit seinem Übertritt ins Strassen-Profilager des BMC Racing Teams ist Radquer für Zahner vorläufig kein Thema mehr. Dahinter folgt mit Marcel Wildhaber nur noch ein Fahrer, der in nächster Zeit auf die Karte Radquer setzen möchte. Zwar belegen auch Mountainbikefahrer wie Florian Vogel oder Lukas Flückiger, der nach einem Defekt von Heule sogar Schweizermeister wurde, regelmässig Spitzenplätze an nationalen Quers, doch für sie stehen Spass und Training an erster Stelle – vor ernsthaften Absichten im Radquer.

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