Im Reich der wilden Tiere

Dr. V. Love über Zusammenstösse von Mountainbikern und Wildtieren.

Dr. V. Love, Velosoph (dr.v.love@velojournal.ch)
VLove, 17.11.2011

Wer den Mountainbike-Sport verfolgt, ist kürzlich auf zwei Meldungen gestossen, die beide von Kollisionen zwischen Bikern und Wildtieren handelten. Das eine Mal war es der Profi-Mountainbiker Evan van der Spuy, der während eines Rennens von einer Kuhantilope gerammt wurde. Kurz darauf wäre die Deutsche Kathrin Stirnemann in Südafrika beinahe von einer Horde Zebras überrannt worden. Was ist in der Wildnis los? Und wer ist schuld, die Viecher oder die wild gewordenen Biker?

Hochachtungsvoll,

Ihr Enzo G. aus K.

Sehr geehrter Herr Ghirardelli

Die Sachlage ist glasklar. Die Tierwelt schlägt endlich zurück gegen den Biker-Terror. Es war auch höchste Zeit. Lange genug ist die Strategie der linken und grünliberalen Mountainbiker aufgegangen: Unsere Schweizer Nutztiere mit «tiergerechter» Haltung und Biofutter verweichlichen und gefügig machen und gleichzeitig deren Lebensraum mit Mountainbike-Trails und touristischen Velorouten kolonisieren.

Als Nächstes planten die Biker dasselbe Vorgehen in Afrika. Doch sie haben die Rechnung ohne die Wildtiere gemacht. Diese sind von gröberem Schrot und Korn. In der Schweiz erhielten wir bereits vor einigen Jahren einen Vorgeschmack vom Patriotismus und der Wehrhaftigkeit der afrikanischen Tierwelt: Die afrikanische Bergziege «Zottel» führte ihre Mutterpartei SVP von Sieg zu Sieg gegen die Linken und Grünen. Vor den Wahlen wurde sie aber von politischen Gegnern entführt – und ohne Ziege verlor die SVP prompt die Wahlen!

Im Kampf gegen Grünliberale und Mountainbiker ruht unsere Hoffnung auf den afrikanischen Kuhantilopen und Zebras. Sie setzten ein klares Zeichen: Der Vormarsch des Velos ging nun wirklich zu weit. Die Velofahrer mögen sich weigern, am Zebrastreifen anzuhalten – vor einer Zebraherde werden sie jedoch Respekt zeigen. Keine Schweizer Kuhwiese ist sicher vor den Bikern – aber wer mal von einer Kuhantilope gerammt wurde, wird es sich zweimal überlegen, ihr noch einmal ins Gehege zu kommen. Die Zukunft der Schweiz liegt in Afrika!

Ihr Dr. V. Love

dr.v.love@velojournal.ch

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