Sechs erfahrene VelofahrerInnen testeten für velojournal Designräder bekannter Marken. Treffend ist hier: Nicht alles was glänzt, ist Gold. Den anmutigen Rädern fehlt es an Pragmatismus. Für den Stadtradler existentielle Ausstattung und Technik, wurde zu Gunsten des Designs ausgespart. So fehlt es den Rädern teilweise an Licht, Ständern, effektiven Schutzblechen und Gangschaltungen- und sogar guten Bremsen. Ein Modell ausgenommen, trübt sich auch der Schein des Designs, wenn man bei näherem Hinsehen vor allem abgekupferte Retrodetails erkennt. Fazit: Hersteller, die das Praktische und Bequeme mit dem Schönen verbinden können, sind rar.
Marius Graber,
Redaktor
(marius.graber@velojournal.ch)
Test,
06.02.2013







