Dicke Tropfen platzen auf dem Asphalt. Seit unserer Ankunft ist die Aussicht aus dem Zimmer in Wien unverändert. Nach drei Tagen Dauerregen packen wir unsere Tourentaschen auf die Velos und steuern Richtung Osten. Der Regen wird uns fast bis ans Schwarze Meer begleiten, doch unsere Wertschätzung ändert sich während des knappen Monats, den wir unterwegs sind: Während wir anfangs über unser Pech fluchen, freuen wir uns in Serbien und Rumänien, wenn gegen Mittag Wolken aufziehen und uns eine Abkühlung verpassen.
Simon Degelo (Text und Fotos)
Reisen,
24.03.2010







