Das fliegende Fahrrad als Fluchtpunkt

Der Traum vom Fliegen beim Fahrradfahren – eine Utopie? Nicht für den Ikarus vom Lautertal. Den Aussenseiterkünstler Gustav Mesmer trug das jahrzehntelange Tüfteln am fliegenden Fahrrad über die Tiefen des Lebens hinweg. Nach seinem Tod reisen seine Flugobjekte ohne ihn zu Ausstellungen.

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Judith Wyder
02.02.2015

Des Künstlers Lebensweg war besonders steinig. Als 26-Jähriger wurde Gustav Mesmer einfach weggesperrt. Die eigenen Eltern liessen den Sohn in eine geschlossene Anstalt einliefern. Erst 1964 und im Alter von 64 Jahren durfte er die Klinik verlassen. Er zog in ein Altersheim, wo er in der eigenen Werkstatt endlich an seinem Traum vom Fliegen ungestört arbeiten konnte.

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