Daniel von Aarburg bezeichnet sich selbst als «bescheidenen Mountainbiker». Er ist zudem seit wenigen Jahren Besitzer eines Rennvelos, aber «Rennvelofieber» kennt er nicht. Seine Ambitionen beschränkten sich auf «ein bisschen Gümelen». In Chur geboren und aufgewachsen, danach Germanistikstudium in Zürich. Darauf folgte die Ausbildung zum «Réalisateur en audiovisuel» an der Kunsthochschule in Lausanne. Soweit die wichtigsten Stationen seines beruflichen Werdegangs. Der nun als Regisseur und Drehbuchautor tätige von Aarburg ist am liebsten in Chur bei seiner Frau Francesca und seinen drei Kindern zu Hause. Daneben ist er oft in Zürich anzutreffen, wo er unter anderem beruflich für das Schweizer Fernsehen tätig ist.
Zur Premiere mit dem Rennvelo
Der ehemalige Zweitligafussballer des FC Chur stapelt zu tief, was seine Fähigkeiten als Velosportler angeht. Denn immerhin fuhr der heute 45-Jährige diesen August, zusammen mit Kollegen seiner Filmcrew und einigen Veloenthusiasten, von Zürich nach Locarno. Am Zielort erwartete sie die Premiere des Films «Hugo Koblet – Pédaleur de Charme». Das Unternehmen fand unter der Bezeichnung «Koblet Memorial Tour» statt. Gestartet wurde in der offenen Rennbahn in Oerlikon. Dort liegt der Grabstein Hugo Koblets. Als erster Etappenort wurde Chur gewählt. Hier besuchte das Velogrüppchen den Schauspieler und Koblet-Darsteller Manuel Löwensberg bei Theaterproben. Danach gab es einen Stopp im Bleniotal, wo man Remo Pianezzi, einem ehemaligen Teamkollegen von Koblet, die Ehre erwies. Und natürlich durfte man auf keinen Fall die Koblet-Gedenkstätte auf dem Monte Ceneri auslassen.
Daniel von Aarburg schaffte die 300 Kilometer ohne grosse Schwierigkeiten. Ein glücklicher und dank körperlicher Ablenkung nicht mehr so nervöser Regisseur konnte danach einer gelungenen Premiere beiwohnen.







